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Fremdwährungsdarlehen

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Sind die Zinsen im Ausland niedriger als im Inland, erscheint es sinnvoll dort die Kredite aufzunehmen, zumindest dann, wenn der Wechselkurs stabil bleibt. Nur ob der Kurs stabil bleibt kann niemand garantieren.

Schon gar nicht der Kreditvermittler der Ihnen das angeblich äußerst günstige Kreditangebot in fremder Währung gemacht hat.Wer als Privatperson oder gar als Unternehmen z.B.  einen (Immobilien-) Kredit in schweizer Franken aufgenommen hat, hat ein Problem.

Nachdem die Koppelung des Schweizer Franken an den Euro beendet wurde, ist die Kredit- summe in der Heimatwährung (Euro) faktisch um 20 %  gestiegen. Zudem  steigen derzeit auch noch die schweizer Zinsen, die oft variabel oder nur kurzzeitig festgeschrieben waren.  

Vorteilhaft wäre es jetzt für Sie, als Kreditnehmer, wenn Ihr Kreditvermittler oder ihre Bank so sehr auf ihre Provisionen fixiert waren, daß sie es unterlassen haben, Sie auf das Fremdwährungsrisiko hinzuweisen, daß gerade mit dieser Art der Immobilienfinanzierung / Kreditaufnahme verbunden ist.

Für diese Unterlassungssünde gibt der EuGH der Bank bzw Vermittler als Buße auf, eine vollständige Neuberechnung des Kredits auf Eurobasis vorzunehmen.

Und das könnte diesmal für die Bank oder den Berater teuer werden.

Falls sich hingegen Ihr Mitleid mit den "Sündern" in Grenzen halten sollte, wäre eine Kontaktaufnahme mit der Kanzlei MERTENS sinnvoll.